Gesetz gegen Diskriminierung: Dodo Behrendts Entwurf trifft im Senat auf Widerspruch


Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) bereitet derzeit ein Antidiskriminierungsgesetz für Berlin vor. Verboten seien Diskriminierungen insbesondere „aufgrund des Geschlechts, der Geschlechtsidentität, der ethnischen Herkunft, einer rassistischen Zuschreibung oder der Sprache“, heißt es in einem Entwurf, der der Berliner Zeitung vorliegt.

Von Martin Klesmann | Berliner Zeitung

Auch wegen der Nationalität, des Glaubens, der religiösen und politischen Anschauungen, einer Behinderung, einer chronischen Erkrankung oder des Lebensalters dürfe niemand Nachteile erleiden.

Erste Entwürfe machen schon seit mehreren Wochen die Runde, auch im Senat. Auch Diskriminierungen wegen sexueller Orientierung, Bildungsstand. Erwerbs- und Sozialstatus sind verboten.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) war über das, was da geschrieben stand, stellenweise gar nicht glücklich. „Wir haben an mehreren Stellen Widerspruch erhoben“, sagte sie.

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