Humanitäre Helfer in Syrien verlangen Sex für Essen


foto: reuters / rodi said Frauen vor einem Flüchtlingslager in Syrien. Dort, wo sie Schutz vor dem Bürgerkrieg suchten, werden sie seit Jahren sexuell ausgebeutet.
2015 gab es erste Berichte, dass geflüchtete Frauen ausgebeutet werden. Hilfsorganisationen versprachen Besserung, doch es hat sich nichts geändert

derStandard.at

Immer wieder seit 2011, seit in Syrien der Bürgerkrieg tobt, gibt es Berichte über Vergewaltigungen und sexuelle Ausbeutung von syrischen Mädchen und Frauen. Die Uno sprach davon, dass das von Kämpfern gern als „Kriegswaffe“ eingesetzt wird, um die Bevölkerung zu unterdrücken. Auch andere Menschenrechts- und Hilfsorganisationen wiesen auf derartige Verbrechen durch Kriegsteilnehmer hin. Weniger bekannt ist, dass sich auch humanitäre Helfer an Frauen vergangen haben – und es laut einem Bericht noch immer tun.

Es war im Jahr 2015, erzählte die britische humanitäre Helferin Danielle Spencer am Dienstag der BBC, als sie solchen Vorwürfen nachgegangen war. Spencer arbeitete von 2014 bis 2015 in syrischen Flüchtlingscamps. „Es waren viele Frauen unterschiedlichen Alters betroffen“, erzählt sie über die Situation im Süden des Landes.

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