Religionsunterricht unbeliebter als Mathe: „Luft nach oben“


Ein Kreuz hängt im Klassenzimmer einer Schule. dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Er soll Werte wie Toleranz vermitteln und existenzielle Fragen beantworten: Der Religionsunterricht an Schulen. Die evangelische Landeskirche in Bayern will ihn in Zukunft besser machen. Das könnte auch nötig sein, wie eine Umfrage nun zeigt.

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Welche Bedeutung hat der Religionsunterricht für Menschen in Bayern? Eine Frage, die die evangelische Landeskirche gerade umtreibt. Um das Fach zukunftsfähiger und besser zu machen, gab die Kirche im Rahmen eines Entwicklungsprojekts eine Studie beim Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid dazu in Auftrag. Demnach ist Religionsunterricht unbeliebter als das Fach Mathematik, wie es in der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage hieß.

Bei der Frage nach dem Beliebtheitsgrad landete Religion mit 38 Prozent hinter Mathe (42 Prozent) auf dem vorletzten Platz. Nur Physik schnitt mit 32 Prozent schlechter ab. Auf den Spitzenplätzen landeten den Angaben zufolge Biologie (59 Prozent), Geschichte (55 Prozent) sowie Deutsch und Sport (jeweils 54 Prozent).

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