1,5 Millionen Adeliepinguine auf Inseln in der Antarktis entdeckt


foto: apa/afp/thomas sayre-mccord
Die Entdeckung riesiger Pinguinkolonien in der Antarktis hat Wissenschafter überrascht: Auf den abgelegenen Danger Islands im Osten der Antarktischen Halbinsel fanden sie Kolonien von insgesamt 1,5 Millionen Adeliepinguinen.

derStandard.at

Nur 160 Kilometer westlich des Archipels gehe diese Art wegen der Eisschmelze zurück, heißt es in dem am Freitag in der Zeitschrift „Scientific Reports“ erschienenen Artikel.

Dass die kleinen Pinguine mit dem weißen Bauch, dem schwarzen Kopf und den weiß umrandeten Augen auf mindestens neun Inseln im Weddell-Meer leben, war bekannt. Doch nun stellte sich heraus, dass ihre Zahl weitaus größer ist.

Die Wissenschafter aus den USA, Frankreich und Großbritannien machten die Entdeckung anhand der Analyse von NASA-Satellitenbildern, wie Heather Lynch von der Universität Stony Brook in den USA sagte. „Am Anfang dachte ich, es ist ein Fehler“, sagte Lynch. Aber die hoch aufgelösten Satellitenbilder hätten dann gezeigt, dass die Forscher „eine bedeutende Entdeckung“ gemacht hätten.

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