Identitäre „Neue Rechte“: Alter Extremismus in neuer Verpackung


foto: standard/corn Die Ideologie der rechtsextremen Identitären hat schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel
Im oberösterreichischen Aistersheim treffen sich am Samstag prominente Figuren der Neuen Rechten

Fabian Schmid, Markus Sulzbacher | derStandard.at

Auch Rechtsextreme schlafen manchmal schlecht. Etwa Martin Sellner, Mitgründer der österreichischen Identitären Bewegung. „Besser gesagt: Ich hatte Blut geschwitzt“, schrieb der 28-Jährige in seiner Autobiografie über die Nacht vor der ersten medienwirksamen Aktion seiner Gruppierung. Sie startete 2012 eine „Gegenbesetzung“ in der Votivkirche, in der sich Flüchtlinge mit negativen Asylbescheiden versammelt hatten. Die Aktion war von kurzer Dauer. Den Burschen wurde es schnell zu kalt in der Kirche. Seither drängen sie regelmäßig mit Aktionen in die Medien. Etwa im April 2016, als sie das Theaterstück Die Schutzbefohlenen von Elfriede Jelinek in der Uni Wien störten.

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