Immigrantenverbände zeigen Verständnis für Essener Tafel


In der Diskussion um den Aufnahmestopp von Ausländern bei der Essener Tafel hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände Verständnis für die Verantwortlichen gezeigt.

evangelisch.de

„Es ist mehr als unfair, ausgerechnet die Menschen, die vor Ort tagtäglich ehrenamtlich Bedürftige unterstützen und die wir mit riesigen Problemen alleinlassen, in eine rassistische Ecke zu stellen, in die sie nicht hineingehören“, sagte der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft, Ali Ertan Toprak, am Freitag in Bonn. Es sei nicht nachzuvollziehen, dass die Essener Tafel seit Tagen belehrt und angefeindet werde.

Der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft warnte, dass die „undifferenzierte und einseitige Kritik ausschließlich denjenigen zugute kommt, die unsere Gesellschaft spalten wollen“. Zwar sei die Nationalität der Bedürftigen „kein geeignetes Kriterium zur Differenzierung“, erklärte Toprak. Gleichwohl müssten Menschen, die sich für die Gesellschaft ehrenamtlich einsetzten, auch das Recht haben, mitunter missverständliche Entscheidungen zu treffen. Die Ehrenamtler verdienten „unsere Unterstützung, aber keine Diffamierung“, betonte er.

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