Sachsen löst sein Lehrerproblem – mit weniger Schulstunden


Schulunterricht in Sachsen: Haben dort die Schüler bald weniger Unterricht? Quelle: pa/dpa/Daniel Reinhardt
Die Zahl der Unterrichtsstunden von sächsischen Schülern soll sinken. Offiziell, um die „Unterrichtsbelastung“ zu senken. Nebenbei wäre dies auch eine Maßnahme gegen den Lehrermangel. Die Opposition ist entsetzt.

Von Cornelia Karin Hendrich | DIE WELT

Lehrer fehlen in ganz Deutschland. Zuletzt zeigte eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, dass bis zum Jahr 2025 bundesweit 105.000 Grundschullehrer benötigt wurden, jedoch nur 70.000 von den Universitäten kommen. Es bleibt eine Lücke von 35.000 fehlenden Lehrern.

Der Lehrermangel macht sich schon jetzt bemerkbar. Der Anteil von Seiteneinsteigern bei Neueinstellungen steigt. Auch der Freistaat Sachsen kämpft mit diesem Problem. Zum zweiten Schulhalbjahr konnten in dem Bundesland von 660 Stellen nur 622 besetzt werden.

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