Sure 45 Verse 12-13: Der Koran und die Wissenschaft


Bild. Deutschlandfunk
Der Koran gilt vielen Muslimen als Leitfaden für alle Lebensbereiche. Mit Hilfe von Interpretation und Analogie lesen sie aus dem Text selbst Hinweise auf moderne Themen wie Atomenlehre oder Evolutionstheorie heraus. Primär hat der Koran jedoch in der islamischen Geschichte die Philologie und Sprachphilosophie befördert.

Von Prof. i.R. Dr. Hans Daiber | Deutschlandfunk

„Gott ist es, der das Meer in euren Dienst gestellt hat, damit die Schiffe – auf seinen Befehl – darauf fahren, und damit ihr danach strebt, dass er euch Gunst erweist. Vielleicht würdet ihr dankbar sein. Und er hat von sich aus alles, was im Himmel und auf Erden ist, in euren Dienst gestellt. Darin liegen Zeichen für Leute, die nachdenken.“

In diesen Versen stellt Gott seine Schöpfung in den Dienst der Menschen. Wer denken kann, erkennt, dass Gott hier am Werke ist und der Mensch Gott dankbar sein soll .

Mohammed ‚Abdus Salám, der pakistanische Nobelpreisträger für Physik, hat im Jahre 1983 hieraus die Aufforderung abgeleitet, über die Natur und die Kontrolle über die Natur nachzudenken. Wissenschaft fördere in ihrer Universalität die Zusammenarbeit zwischen allen Nationen. Der Koran erscheint hier als eine zeitlose Aussage mit religiös-ethischer Orientierung.

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