Jupiter: Verblüffend anders


Die auffallenden Sturmbänder reichen unerwartet tief in das Jupiterinnere – das ist nur eines der überraschenden Ergebnisse des Juno Gravity Experiment. © NASA/JPL-Caltech/ SwRI/MSSS/ Kevin M. Gill
Der Gasriese Jupiter sorgte erneut für Überraschungen. Denn Daten der NASA-Raumsonde Juno enthüllen, dass der Planet ein unerwartet asymmetrisches Schwerefeld besitzt. Das verrät, dass sich das Jupiterinnere anders verhält als gedacht. So reichen die auffallenden Sturmbänder bis in 3.000 Kilometer Tiefe. Überraschend auch: Die durch den enormen Druck verflüssigten Gase darunter verhalten sich wie ein Festkörper statt wie eine Flüssigkeit, wie Forscher im Fachmagazin „Nature'“ berichten.

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Der Jupiter ist nicht nur der größte Planet in unserem Sonnensystem, er birgt auch noch immer viele Geheimnisse. Denn was unter den rasenden Stürmen und turbulenten Wolkenbändern des Gasriesen vor sich geht, ist bisher nur in Teilen bekannt. Unklar ist beispielsweise, wie weit die Stürme in die Tiefe reichen und woher sie ihre Energie bekommen. Auch über das Verhalten des Wasserstoffs und Heliums tief in Inneren des Gasplaneten konnten Forscher bisher nur spekulieren.

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