EKD-Institutsleiter gegen bedingungsloses Grundeinkommen


Der Theologe und Sozialwissenschaftler Gerhard Wegner lehnt ein bedingungsloses Grundeinkommen aus grundsätzlichen Erwägungen ab.

evangelisch.de

In der aktuellen Ausgabe der evangelischen Wochenzeitschrift „Die Kirche“ (Ausgabe vom 11. März) nennt es der Pastor und Leiter des Sozialwissenschaftlichen Institutes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) naiv, an die Lösung aller Probleme durch ein solches Instrument zu glauben. Nach seiner Überzeugung wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen vielmehr verantwortungslos.

„Tatsächlich wäre es für viele Menschen eine Herdprämie: etwas Geld, um sich mit ihrer ohnehin schwierigen Situation endgültig abzufinden“, schreibt Wegner. Hinter einem bedingungslosen Grundeinkommen stünde ein völlig anderes Sozialsystem als der bisherige Sozialstaat, argumentierte der Leiter des Sozialwissenschaftlichen Institutes der EKD.

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