Hanau: Atommüll in Hallen und Freilagern


Die Unterstützer der Mahnwache wollen helfen, das geplante neue Atommülllager zu verhindern. Foto: Renate Hoyer
Das Land sieht in dem Atommülllager in Hanau keine erhöhte Unfallgefahr. Ein Experte weist auf grundsätzliche Risiken hin.

Von Detlef Sundermann, Gregor Haschnik | Frankfurter Rundschau

Die Zahl ist gewaltig: Radioaktiven Müll mit einer Zerfallsrate von bis zu 20 Billiarden Becquerel kann die Firma Daher Nuclear Technologies schon jetzt allein in Halle 12 im Technologiepark Wolfgang lagern, auf dem Gelände der früheren Siemens-Brennelemente-Fabrik. Bald könnte noch eine Halle hinzukommen. Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat Daher Nuclear Technologies (NT), der Nachfolgefirma der Nuclear Cargo + Services (NCS), kürzlich ein weiteres atomares Zwischenlager erlaubt und damit einer Klage gegen die Stadt Hanau stattgegeben.

Diese will den Ausbau verhindern und notfalls bis in die letzte Instanz gehen. Sollte sie scheitern, könnten Atomabfälle in dem als Halle 15 bezeichneten Produktionsgebäude untergebracht werden.

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