Empathie liegt (auch) in den Genen


Die Fähigkeit, sich in die Gefühle anderer hineinzuversetzen, hat auch eine genetische Basis. © Charlotte Na, schulergd / freeimages
Unsere Gene bestimmen mit, wie sensibel wir für die Gefühle anderer Menschen sind. Immerhin zehn Prozent unserer Empathie-Fähigkeit wird demnach von unserem Erbgut beeinflusst, wie die bisher größte DNA-Studie dazu enthüllt. Über welche Mechanismen dies jedoch geschieht und warum, ist noch unklar. Interessant auch: Die Studie bestätigt, dass Frauen im Schnitt empathischer sind als Männer – und das daran nicht die Gene schuld sind.

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Ob Trauer, Freude oder Schmerz: Sich in die Gefühle anderer Menschen hineinzuversetzen und entsprechend zu reagieren, ist ein wichtiger Baustein unseres sozialen Miteinanders. Das zeigt sich vor allem dann, wenn diese Fähigkeit zur Empathie eingeschränkt ist – beispielsweise bei Menschen mit Autismus. Umgekehrt gibt es auch Menschen, die besonders sensibel auf die Emotionen anderer reagieren.

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