Rabbiner Homolka: Vatikan-Brief „Placuit Deo“ befremdet Judentum


Headquarter des Konzerns.

Das Vatikan-Schreiben „Placuit Deo“ (Es hat Gott gefallen) wirkt nach Ansicht des Berliner Rabbiners und Hochschullehrers Walter Homolka befremdlich auf Juden.

kathpress

„Würde man diesen Text zur Grundlage des Gesprächs mit den anderen Religionen machen, würfe uns das nach meinem Ermessen um Lichtjahre zurück“, sagte der Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs am Montag in Berlin im Interview mit der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA. „Mit ‚Placuit Deo‘ entfernt sich die katholische Kirche vom Glauben des Juden Jesus, den sie als ihren Religionsgründer betrachtet.“

Die Vatikanische Glaubenskongregation hatte sich vor einer Woche in dem Schreiben „Placuit Deo“ an die Bischöfe der Weltkirche gegen individualistische Selbstverwirklichung gewandt und unter anderem betont, dass Jesus „einziger und universaler Retter“ der Menschen sei. Homolka erklärte: „Wenn Jesus aber der einzige Retter für alle Menschen sein soll, wird die besondere Rolle Israels als der ‚ersten Liebe Gottes‘ links liegen gelassen.“

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