„Grabeskirchen-Boykott verzögert Einigung Vatikan-Israel“


Blick auf Jerusalem. Bild: Vatican News
Seit 24 Jahren verhandeln der Vatikan und Israel über ein Abkommen zu finanziellen und steuerlichen Fragen – bisher vergeblich. Jetzt erweist sich: „Auch die jüngste Auseinandersetzung zwischen der Stadtverwaltung und den Kirchen Jerusalems über Steuerangelegenheiten hat zu der Verzögerung einer Unterzeichnung beigetragen.“

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Das steht in einer Erklärung der „lateinischen“ Bischöfe aus dem arabischen Raum, die in den letzten Tagen zu ihrem ad-limina-Besuch in Rom waren und dabei viele Gespräche geführt haben. Die Bischöfe des römischen Ritus aus Ländern wie Syrien, Irak, Israel oder von der Arabischen Halbinsel beziehen sich auf ein Gespräch mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Dieser habe sie über den Stand der Verhandlungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Israel informiert.

Aus Protest gegen Besteuerungspläne der Stadtverwaltung hatten die verschiedenen christlichen Kirchen unlängst die Grabes- und Auferstehungskirche Jesu in der Altstadt von Jerusalem mehrere Tage lang geschlossen. Daraufhin sagte die Regierung eine Prüfung der kirchlichen Beschwerden zu.

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