Krebsmedikament gegen Autismus?


Epigenetische Veränderungen an der DNA können zu den für Autismus typischen Auffälligkeiten im Sozialverhalten führen. © Svisio/ thinkstock
Korrigiertes Sozialverhalten: Ein für die Behandlung von Krebs bewährtes Medikament wirkt womöglich auch bei Autismus. Zumindest im Tierversuch verschwanden durch die Gabe des Mittels die für die Entwicklungsstörung typischen Auffälligkeiten im Sozialverhalten, wie Forscher berichten. Demnach korrigiert der Wirkstoff Expressionsfehler in zahlreichen mit Autismus verknüpften Genen – und hat dadurch einen durchschlagenden Effekt.

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Autismus ist eine Entwicklungsstörung, die mit vielfältigen Symptomen einhergeht. Zentrales Merkmal der Erkrankung sind jedoch Auffälligkeiten im Sozialverhalten: Menschen mit Autismus sind häufig nicht besonders an engen Beziehungen interessiert oder haben Schwierigkeiten, diese zu gestalten. So fällt es vielen Betroffenen beispielsweise schwer, mit anderen Personen zu sprechen und Gesagtes richtig zu interpretieren. Auch Mimik und Gestik zu verstehen, gelingt ihnen oft nicht. Manche Autisten haben zudem Probleme damit, andere Menschen überhaupt zu erkennen.

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