Toba-Ausbruch: Refugium in Südafrika?


Der Ausbruch des Toba vor 74.000 Jahren hatte globale Folgen. Wie die Bedingungen damals in Südafrika waren, zeigen nun Ausgrabungen. © NASA Landsat
Urzeit-Refugium: In Südafrika könnten unsere Vorfahren eine der schlimmsten Katastrophen der Menschheitsgeschichte überdauert haben – den Ausbruch des Supervulkans Toba vor rund 74.000 Jahren. Denn Ausgrabungen enthüllen, dass die dort lebenden Menschen trotz vulkanischem Winter ungestört weiterlebten und ihre Population sogar zunahm. Diese Region an der Südspitze Afrikas könnte damit zu den Refugien der Menschheit nach der Katastrophe gehört haben, so die Forscher im Fachmagazin „Nature“.

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Als vor rund 74.000 Jahren auf Sumatra der Supervulkan Toba ausbrach, entgingen unsere Vorfahren möglicherweise nur knapp ihrer Ausrottung. Denn Asche und Staub der Eruption lösten einen vulkanischen Winter aus, der mehrere Jahre lang anhielt. Wie schlimm diese Kaltphase ausfiel und wie schwer dies die ersten Vertreter des Homo sapiens traf, ist jedoch strittig.

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