VW muss Salafisten beschäftigen


Sorgen vor einem terroristischen Anschlag reichten bei VW nicht für die Kündigung eines salafistischen Mitarbeiters. – APA/AFP/JOHN MACDOUGALL
Im Dezember 2014 wurde Samir B. am Flughafen Hannover aufgehalten, als er gerade in ein Flugzeug Richtung Türkei steigen wollte. Im Gepäck hatte der VW-Fabriksarbeiter ein größeres Bündel Bargeld und eine Drohne.

Die Presse.com

Die Vermutung der Behörden war, dass sich B. Richtung Syrien absetzen wollte. Grund dafür ist unter anderem die Vorgeschichte des Mannes. So war er Teil einer salafistischen Gemeinde in Wolfsburg, die unter anderem mit Koran-Verteilungen aufgefallen war.

Von der Stadt Wolfsburg wurde B. in der Folge sein Reisepass entzogen. Eine Vorgangsweise, deren Rechtmäßigkeit auch von einem Gericht bestätigt wurde. Darüber hinaus wurde der Arbeiter aber auch von VW gekündigt. Man habe Angst, dass er einen Anschlag verüben könnte – beispielsweise auf das werkseigene Kraftwerk oder während einer Betriebsversammlung, so die Begründung des Autoherstellers.

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