Wenn der liberale Islam Polizeischutz braucht, läuft etwas gehörig falsch


Seyran Ates (links), Imamin und Gründerin der liberalen Ibn-Rush-Goethe-Mo­schee in Berlin mit Yasna Crüsemann. © Foto: Stefanie Schmidt
Polizeiliche Taschenkontrollen und Leibesvisitationen am Eingang der Rätsche? Personenschützer im Veranstaltungsraum, wo an diesem Abend Gläser und Flaschen verboten sind? Für viele der etwa hundert Zuschauer, die am Montagabend zum Vortrag von Seyran Ates kamen, erschien das erst einmal befremdlich.

Von Stefanie Schmidt | swp.de

Für Seyran Ates, Imamin und Gründerin der liberalen Ibn-Rush-Goethe-Mo­schee in Berlin, gehören diese Sicherheitsvorkehrungen bei ihren öffentlichen Auftritten zum Alltag. Und das nicht nur, wenn sie im Rampenlicht steht, selbst zum Einkaufen wird die 54-Jährige von Personenschützern begleitet.

Warum ist sie Zielscheibe von so großem Hass, dass sie sogar mit dem Tod bedroht wird?

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