Zahlreiche Verbände gegen vermehrte Alterstests bei Flüchtlingen


Röntgen © Trace Meek @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Über 20 Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen appellieren an die Bundesrergierung, bei der Altersfeststellung von jungen Flüchtlingen verstärkt medizinische Methoden anzuwenden. Es stehe die Befürchtung im Raum, dass die Jugendlichen älter gemacht werden als sie sind.

MiGAZIN

Ein Bündnis von mehr als 20 Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen hat sich dagegen ausgesprochen, zur Feststellung des Alters junger Flüchtlinge verstärkt medizinische Methoden einzusetzen. Der Koalitionsvertrag von Union und SPD lege nahe, dass grundsätzlich bei der Alterseinschätzung mit „mehr Härte“ verfahren werden solle, heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Stellungnahme. „Dies birgt die Gefahr, dass Minderjährige häufiger als jetzt älter gemacht werden.“

Sie müssten dann ohne den besonderen Schutz auskommen, der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zustehe, und würden wie Erwachsene behandelt, bemängelten die Verbände. Zu ihnen gehören neben Diakonie, AWO, Pro Asyl und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte auch der Flüchtlingsrat Niedersachsen und das in Osnabrück ansässige Hilfswerk terre des hommes.

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