Flugsaurier verschwanden auf einen Schlag


Pterosaurier beherrschten die Lüfte bis zum Ende der Kreidezeit. © Estt/ istock
Abruptes Ende: Hunderte neu entdeckte Fossilien stellen eine gängige Theorie zum Aussterben der Flugsaurier auf den Kopf. Denn sie zeigen: Noch kurz vor dem Ende der Kreidezeit war die Artenvielfalt der urzeitlichen Herrscher der Lüfte deutlich größer als bisher angenommen. Demnach verschwanden die Saurier doch nicht langsam von der Bildfläche, sondern auf einen Schlag – und zwar offenbar inmitten ihrer Blütezeit, wie Forscher berichten.

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Sie waren die urzeitlichen Herrscher der Lüfte – und die ersten Wirbeltiere, die fliegen konnten: Flugsaurier dominierten mehr als 150 Millionen Jahre lang den Luftraum unseres Planeten. Mit Flügelspannweiten von bis zu zwölf Metern, leichten Knochen und tragflächenartigen Flughäuten waren diese sogenannten Pterosaurier perfekt an das Fliegen angepasst. Wegen ihrer teils enormen Größe hatten sie zwar möglicherweise Startprobleme. Dafür konnten sie aber umso besser langsam durch die Lüfte gleiten.

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