Muslime beklagen mangelnde Solidarität nach Angriffen auf Moscheen


Vertreter des islamischen Religionsgemeinschaften bei der Pressekonferenz. Burhan Kesici (Islamrat), Zekeriya Altuğ (Ditib), Aiman Mazyek (ZMD) (vlnr).
Der Koordinationsrat der Muslime hat nach den jüngsten Anschlägen auf Moscheen mehr Solidarität von deutschen Politikern eingefordert. Bundesinnenminister Seehofer forderten sie auf, Islamfeindlichkeit in Deutschland ernster zu nehmen.

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Muslime in Deutschland fühlen sich nach einer Häufung von Angriffen auf Moscheen in den vergangenen Tagen von Politik, Behörden und Gesellschaft weitgehend allein gelassen. Man vermisse eine spürbare Anteilnahme der Öffentlichkeit, heißt es in einer Erklärung des Koordinationsrates der Muslime (KRM), die am Donnerstag in Berlin präsentiert wurde. Der KRM ist eine Zusammenschluss der vier größten islamischen Religionsgemeinschaften (Ditib, Islamrat, VIKZ und ZMD) in Deutschland. Sie fordern einen „Schulterschluss gegen diese Schandtaten“.

In der vergangenen Woche hatten sich Anschläge insbesondere gegen türkisch geprägte muslimische Einrichtungen gehäuft. Brandanschläge gab es unter anderem auf Moscheen in Berlin und Baden-Württemberg. Nach Angaben der drei Verbände gab es seit Jahresbeginn 27 Übergriffe auf Moscheen.

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1 Comment

  1. Hm, also ich bin ja auch gegen Moscheen, Kirchen und ähnlichen Schwachsinn, aber mit Anschlägen werde ich mich trotzdem nicht solidarisieren, auch wenn noch so viele verwirrte Moslems das fordern, nicht?

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