Türkische Syrien-Offensive: Deniz Yücel wurde für Waffen freigekauft


Vertriebene aus dem syrischen Afrin, das türkische Truppen erobern wollen. Foto: afp
Am Mittwoch erst war der neue Außenminister ins neue Amt eingeführt worden. Dabei war er zeitweise in einen Dreiteiler gewandet – wie einer seiner Vorgänger, der Grüne Joschka Fischer. Am Donnerstag nun hielt Heiko Maas (SPD) im Bundestag seine erste Rede. Thema: die Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan.

Von Markus Decker | Frankfurter Rundschau

Während der Mittwoch mit der Wahl Angela Merkels zur Kanzlerin und der Vereidigung ihres Kabinetts fraglos ein Festtag der Demokratie war, so war der Donnerstag in gewisser Weise der erste reguläre Alltag von Regierung und Parlament seit der Bundestagswahl am 24. September. Dabei standen außenpolitische Fragen im Mittelpunkt.

So ging es zunächst um das militärische Engagement am Hindukusch, das 2001 begann und nach den Worten des AfD-Abgeordneten René Springer damit wesentlich länger dauert als der Erste und der Zweite Weltkrieg zusammen. Maas warb für die Fortsetzung des Einsatzes – dies aber mit eher defensiven Argumenten.

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