ARD-Vorsitzender pocht auf Erhöhung des Rundfunkbeitrags


Will mehr Geld von den Deutschen: Ulrich Wilhelm ist seit dem 1. Januar 2018 Vorsitzender der ARD Quelle: picture alliance
Kein Privatsender könne das Angebot von ARD und ZDF ersetzen, meint der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm. Deshalb fordert er: Die Deutschen sollen nicht weniger, sondern mehr Geld für die Öffentlich-Rechtlichen bezahlen.

DIE WELT

Monatlich 17,50 Euro zahlen die Deutschen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Nach Ansicht des ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm ist das nicht genug. Er hält eine Erhöhung des Beitrags weiterhin für zwingend notwendig. Damit widerspricht er den Empfehlungen einer Prüfkommission, den Beitrag zu senken.

„Ein werthaltiges Angebot unter Beibehaltung der Qualität kann man nicht über Jahre ohne Teuerungsausgleich erhalten“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wenn der Rundfunkbeitrag bei monatlich 17,50 Euro bleibe, müssten ARD, ZDF und Deutschlandradio „tief in die Programme einschneiden“. Ein Angebot, wie es die Öffentlich-Rechtlichen bisher anbieten, habe „seinen Preis“.

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