Bundestrojaner in Austria: Der Staat muss wie Hacker oder Kriminelle vorgehen


foto: screenshot Die Preise von Zerodium.
Am Schwarzmarkt werden für eine Whatsapp Sicherheitslücke bis zu 500.000 US-Dollar bezahlt

derStandard.at

SMS überwachen erlaubt, WhatsApp aber nicht? Das will die türkis-blaue Regierung mit ihrem Überwachungspaket ändern. Künftig sollen die Internet-Kommunikation via Messenger-Apps (Whatsapp, Skype) durch staatliche Spionagesoftware überwacht werden. Der sogenannte Bundestrojaner soll zur Anwendung kommen bei Straftaten mit einer Strafobergrenze von mehr als zehn Jahren, bei Verdacht auf terroristische Straftaten sowie bei Straftaten mit einer Strafobergrenze von mehr als fünf Jahren, wenn Leib und Leben und/oder die sexuelle Integrität gefährdet sind. Der Bundestrojaner soll auch „remote“ installiert werden können.

Wie Hacker oder Kriminelle

Damit die Software eingesetzt werden kann, müssen staatliche Behörden allerdings wie Hacker oder Kriminelle vorgehen und das Programm Verdächtigen unterjubeln, da aktuelle Handys mit starken Schutzmechanismen und starker Verschlüsselung ausgestattet sind. Etwa mit manipulierten E-Mails und durch die Ausnutzung von Sicherheitslücken.

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