Apostel verteidigt Flüchtlingskurs von Polens Kirche


Für Flüchtlingsfragen zuständiger Weihbischof Zadarko: Bischofskonferenz für Aufnahme von Flüchtlingen und humanitäre Korridore – Flüchtlinge sehen Polen höchstens als Transitland – Große Solidarität polnischer Katholiken mit Menschen in Not vor Ort

kath.net

Dass Kirche und Staat in Polen gleichermaßen ablehnend gegenüber Flüchtlingen eingestellt seien, hat der in der polnischen Bischofskonferenz für Flüchtlingsfragen zuständige Weihbischof Krzysztof Zadarko vehement zurückgewiesen. Die Bischofskonferenz habe sich schon 2015 für die Aufnahme von Flüchtlingen, unabhängig von deren Religion, ausgesprochen. Allerdings sei in erster Linie der Staat dafür zuständig, so Zadarsko. Der Weihbischof von Koszalin äußerte sich in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur „Kathpress“ am Rande einer internationalen Tagung in Wien über die Zukunft Europas, die am Freitag zu Ende gegangen ist.

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