Naher Osten: Klimawandel verschiebt Jahreszeiten


Im Nahen Osten und östlichen Mittelmeerraum werden die regenreichen Winter kürzer und die trockenen Sommer länger. © NASA
Fatale Verschiebung: Die Lage im Nahen Osten könnte künftig noch schlimmer werden. Denn die für die Wasserversorgung so wichtige winterliche Regenzeit wird durch den Klimawandel immer kürzer. Bis 2100 könnte sich die Dauer des Winters von sechs auf nur noch drei Monate halbieren. Der trockene und heiße Sommer wäre dagegen zwei Monate länger als jetzt – wenn der Klimawandel ungebremst so weitergeht.

scinexx

Der Nahe Osten hat schon jetzt immer wieder mit Wassermangel und Dürren zu kämpfen. Im einst so fruchtbaren Halbmond grassiert seit Jahren eine schwere Dürreperiode. Sie gilt als Mitauslöser des Bürgerkriegs in Syrien. Klimaforscher prognostizieren zudem ein Anhalten der Trockenheit und eine Zunahme der Hitze, die Teile der Region unbewohnbar machen könnte.

weiterlesen