Trump will Todesstrafe für Dealer einführen


Drogen sind in den USA zu einem massiven Problem geworden. Im Bild ein Heroinabhängiger in Philadelphia. (Foto: AFP)
  • Der Missbrauch von Opioiden ist in den USA zu einem massiven Problem geworden.
  • US-Präsident Trump plant nun, für Dealer in bestimmten Fällen die Todesstrafe einzuführen.
  • An diesem Montag soll ein Gesamtpaket zur Bekämpfung der Drogenkrise vorgestellt werden.

Süddeutsche Zeitung

US-Präsident Donald Trump will im Umgang mit der Drogenepidemie im Land Härte zeigen: Gegen bestimmte Dealer soll die Todesstrafe verhängt werden können. Eine solche Strafe solle da greifen, wo es „nach geltendem Recht angemessen“ sei, sagte Trumps Berater für Innenpolitik, Andrew Bremberg, am Sonntag vor Reportern. Beispiele für Fälle, in denen Dealer mit dem Tode bestraft werden sollen, nannte das Weiße Haus nicht.

Trumps Plan gehört zu einem Drogenbekämpfungspaket, das er an diesem Montag in New Hampshire vorstellen will, einem besonders von der Opioid-Krise geplagten US-Bundestaat. Zu dem Paket gehört unter anderem eine Aufforderung an den Kongress, gesetzlich die Drogenmenge zu senken, von der an Dealern, die bestimmte illegale Opioide verkaufen, eine Haftstrafe droht.

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