UN: Wassermangel bedroht Hälfte der Weltbevölkerung


Fast die Hälfte der Weltbevölkerung ist den UN zufolge von Wassermangel bedroht. Insgesamt 3,6 Milliarden Menschen lebten in Gebieten, in denen für einen Monat im Jahr oder sogar länger Wasser fehlen könne, erklärte die Wissenschaftsorganisation Unesco am Montag in Bonn. „Klimawandel, Bevölkerungswachstum und steigender Konsum machen deutlich: Wir brauchen neue Lösungen für die Wasserbewirtschaftung“, sagte Ulla Burchardt, Vorstandsmitglied der Deutschen Unesco-Kommission, zur Veröffentlichung des „Weltwasserberichts“ am Montag.

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„Wenn wir so weiter machen wie bisher, werden bis 2050 mehr als fünf Milliarden Menschen unter Wassermangel leiden.“ Zudem drohten Konflikte um Wasser.

Lösungen wie Wiederaufforstung, Nutzung von Feuchtgebieten und gezielte Grundwasseranreicherung könnten wichtige Ansätze sein und würden bislang weitgehend ignoriert, erläuterte Burchardt. Diese naturbasierten Maßnahmen, die natürliche Prozesse nutzten oder imitierten, machten bislang weit unter einem Prozent aller Investitionen in der Wasserbewirtschaftung aus. Sie seien aber zentral für die Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda.

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