Heilige oder Hure? Wie Maria Magdalena Christen zur Verzweiflung bringt


Maria Magdalena, wie sie sich Tizian vorstellte. Bild: watson.ch
Biblische Figuren und Geschichten haben trotz der Säkularisierung weiterhin ein Eigenleben und regen die Fantasie bis in unsere Tage an. Schriftsteller, Maler und Regisseure finden immer wieder Motive in der Bibel, die auch heute noch auf ein breites Interesse stossen.

Hugo Stamm | watson.ch/Blogs

Aktuell erhitzt der Film «Maria Magdalena» die Gemüter. Und zwar nicht nur von Gläubigen, sondern auch von Skeptikern. Es gibt mehrere Gründe dafür.

Mythologische Geschichten mit starker Symbolkraft

Die Bibel, das Buch der Bücher, hat die geistige und kulturelle Entwicklung über Jahrhunderte tiefgreifend geprägt. Ausserdem ist sie voll von mythologischen Geschichten mit starker Symbolkraft. Ähnlich wie die griechische Mythologie.

Entscheidend dürfte aber der ewige Streit um die Authentizität der Bibel sein: Gläubige sehen sich bei monumentalen Jesus-Filmen in die Zeit des Urchristentums versetzt und können sich mit ihrem Sohn Gottes auf emotionaler Ebene identifizieren. Ein Erlebnis, das sie in ihrem Glauben bestärkt.

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