Religiöse Konflikte unter Schülern – Morddrohungen in der 2. Klasse


Ort der Todesdrohung: Die Paul-Simmel-Grundschule im östlichen Tempelhof, an der Bezirksgrenze zu Neukölln. Foto: Markus Wächter / Waechter
In vielen innerstädtischen Schulen gibt es religiöse Konflikte unter Schülern. Da werden Mitschüler unter Druck gesetzt, wenn sie sich nicht an den islamischen Fastenmonat Ramadan halten. Auch antisemitische Äußerungen gehören für viele Lehrer zum Schulalltag. „Es gibt bereits heute viele Beispiele von religiösem Mobbing an Schulen“, hatte jüngst eine Neuköllner Schulleiterin gesagt.

Von Martin Klesmann | Berliner Kurier

Nun macht erneut ein Vorfall mit antisemitischer Tendenz die Runde. Dieses Mal geht es um verstörende Vorfälle an Paul-Simmel-Grundschule im östlichen Tempelhof. In einer Gegend, in der sich Wohnhäuser, Gewerbehöfe und Kleingärten abwechseln. Es geht um Todesdrohungen unter Kindern.

Diese Schule besucht auch die Tochter eines heute 41-Jährigen, der anonym bleiben möchte. „Unsere Tochter wurde von muslimischen Schülern angepöbelt, weil sie nicht an Allah glaubt.“

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