Dodo Käßmann: Kein Gegeneinander von Christentum und Islam


Im Sommer geht die ehemalige Landesbischöfin und Reformationsbotschafterin, Margot Käßmann, in den Ruhestand. Mit der gebürtigen Marburgerin sprach unser Mitarbeiter Dieter Hintermeier über die hessische Politik, die Freiheit von Muslimen und die Freude der letzten Lebensetappe.

Frankfurter Neue Presse

Sie sind gebürtige Marburgerin. Was verbindet Sie noch an die Stadt der Heiligen Elisabeth?

MARGOT KÄSSMANN: Ich erinnere mich gern an Marburg. Meine Schwestern und ich waren ja dort auf der Elisabethschule. Später habe ich mein Studium dort abgeschlossen, und auch meine älteste Tochter ist dort geboren. Zwei meiner Töchter haben ein paar Semester in Marburg studiert.

Sie haben lange in Hessen gearbeitet. Woran erinnern Sie sich noch gerne?

KÄSSMANN: An die waldreiche und hügelige Landschaft. Wir haben als Familie sieben Jahre im Pfarrhaus in Spieskappel gelebt und später fünf Jahre in Fulda. Meine Mutter lebte in Stadtallendorf, die meines Mannes in Obersuhl. Hessen war also sehr präsent, und die ganze Familie joggt gern. Das haben wir immer genossen.

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