Waffengesetze: Teenager haben keine Geduld mehr


Das letzte Mal konnte sich die US-Politik vor 24 Jahren zu einem schärferen Waffenparagrafen durchringen

Frank Herrmann | derStandard.at

Dass es noch Hoffnung gibt in der amerikanischen Waffendebatte, haben die Überlebenden des Blutbads von Parkland eindrucksvoll bewiesen. Hunderttausende folgten ihrem Aufruf, in Washington für strengere Waffengesetze zu demonstrieren. In der Hauptstadt eines Landes, dessen Parlament sich zum letzten Mal vor 24 Jahren mit einem zeitweiligen Verbot von Schnellfeuergewehren zu schärferen Waffenparagrafen durchringen konnte, machten sie deutlich, dass ihre Geduld am Ende ist. Die Generation, die seit dem Massaker an der Columbine High School üben muss, wie man sich in Schulen vor potenziellen Amokläufern mit Kriegswaffen versteckt, sie hat ihre markante Stimme gefunden.

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