Cannabis gegen die Sucht?


Cannabis: gefährliche Droge und vielversprechendes Heilmittel zugleich © Pixabay
Schutz vor Rückfall? Der Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol könnte Drogen- und Alkoholabhängigen beim Kampf gegen ihre Sucht helfen. Das legt zumindest eine Studie mit Ratten nahe. Im Experiment reduzierte die nicht-psychoaktive Substanz die Rückfallquote vormals abhängiger Nager deutlich: Sie ließen sich in stressigen Situationen seltener zum Drogenkonsum verleiten, wie Forscher berichten. Ob dieser Hanf-Inhaltsstoff auch menschlichen Süchtigen helfen kann, muss sich aber erst noch zeigen.

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Cannabis ist eine berauschende Droge, deren Konsum langfristig Nebenwirkungen wie den Ausbruch von Psychosen und ein erhöhtes Osteoporose-Risiko haben kann. Doch gleichzeitig hat Cannabis durchaus auch medizinisch positive Effekte. Vor allem der Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD), aber auch das für die Rauschwirkung verantwortliche Tetrahydrocannabinol (THC) lagern sich im Körper an spezielle Rezeptoren an und können Schmerzen lindern, Krämpfe lösen und beispielsweise die bei der Krebstherapie häufige Übelkeit mildern, wie Studien zeigen.

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