Religiöse Toleranz auf deutschen Schulhöfen im Fokus


Die Vorwürfe sind verstörend: Eine Zweitklässlerin soll an einer Berliner Grundschule von einem Jungen mit dem Tode bedroht worden sein, weil sie nicht an Allah glaubt. Nach heftigen Reaktionen setzt die Bildungsverwaltung zunächst auf Gespräche.

evangelisch.de

Ein mutmaßlicher Fall von religiösem Mobbing an einer Berliner Grundschule hat eine Diskussion über Toleranz auf deutschen Schulhöfen losgetreten. Die entsetzten Reaktionen auf den bekanntgewordenen Fall im Stadtteil Tempelhof rissen zu Wochenbeginn nicht ab. Die Berliner Bildungsverwaltung teilte auf epd-Anfrage mit, voraussichtlich nächste Woche werde dazu ein Gespräch stattfinden. Daran beteiligt sind demnach Schulaufsicht, Schulleitung, Eltern, die Antidiskriminierungsbeauftragte und Schulpsychologen. Ziel sei, über Maßnahmen in dem konkreten Fall zu beraten, aber auch, „was die Schule insgesamt unternehmen kann“.

An der Paul-Simmel-Grundschule soll laut einem Bericht der „Berliner Zeitung“ die Tochter eines 41-Jährigen von muslimischen Schülern angepöbelt worden sein, weil sie nicht an Allah glaubt.

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