Religion gehört nicht ins Klassenzimmer


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Im vergangenen Sommer ergab die Befragung von Lehrern an 21 Berliner Schulen, dass „Antisemitismus und Salafismus von Schülern mit türkischem und arabischem Hintergrund zum Schulalltag gehören“.

Von Götz Aly | Berliner Zeitung

Jetzt machte diese Zeitung publik, wie eine Grundschülerin in Tempelhof von muslimisch erzogenen Mitschülern gemobbt und bedroht wurde, weil sie ungläubig sei; zudem wurde sie als „Jude“ beschimpft. Der Schulleiter bagatellisierte den Angriff als „Streitigkeit“.

Schulsenatorin Sandra Scheeres (SPD) findet das gewiss nicht schön, aber besonders entschieden reagiert sie auf solche – in Berlin häufigen – Vorfälle nicht. Sehr viel wichtiger nimmt sie Broschüren über die Vielzahl sexueller Varianten zum Gebrauch für Kitakinder („Murat spielt Prinzessin“ usw.). Ich wünsche mir, die Berliner SPD würde sich auf dem wichtigen Feld der öffentlichen Erziehung und Schulbildung besser präsentieren.

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