Amazonas war dichter besiedelt als gedacht


Dieses kreisförmige Erdbild ist das Relikt einer präkolumbianischen Siedlung im Amazonas-Regendwald. © José Iriarte
Von wegen unberührt: Der Amazonas-Regenwald war schon lange vor der Ankunft der ersten Europäer von indigenen Völkern besiedelt. Neue Funde von Siedlungsresten am südlichen Rand des Amazonasbeckens zeigen nun: Das Ausmaß der menschlichen Zivilisation während der präkolumbianischen Zeit war womöglich deutlich größer als gedacht. Demnach könnten damals bis zu einer Million Menschen allein am Südrand der Regenwald-Ebene gelebt haben, wie Forscher berichten.

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Der Amazonas-Regenwald ist nicht unberührt. Schon lange bevor die ersten Europäer ihren Fuß in diesen Dschungel setzten, lebten dort indigene Völker. Auf eine frühe Besiedlung vor tausenden von Jahren deuten unter anderem Gräben, Wälle und künstliche Hügel hin, die aus der Luft betrachtet geheimnisvolle, geometrische Erdbilder ergeben.

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