Callboy aus dem Vatikan packt aus: Doppelmoral macht ihn wütend


Headquarter des Konzerns.

In einem Exklusiv-Interview mit dem „stern“ hat Francesco Mangiacapra, ein ehemaliger Prostituierter, über seine häufigen Treffen mit katholischen Priestern aus dem Vatikan ausgepackt. Er will mit seiner Aussage auf die Heuchelei der katholischen Kirche aufmerksam machen.

BR24

Francesco Mangiacapra, der sieben Jahre als Prostituierter in Rom gearbeitet hat, wollte mit seiner spektakulären Outing-Aktion katholischer Priester „keinen Kreuzzug gegen sie als Schwule oder als Priester führen, sondern gegen die Heuchelei“. Das sagt Mangiacapra in der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe des stern über seine spektakuläre Outing-Aktion katholischer Priester. In einem 1233 Seiten starken Dossier hat Mangiacapra eindeutige Chatverläufe, Zahlungsbelege und explizite Fotos der betroffenen Prieser gesammelt und diese an Crescenzio Kardinal Sepe, dem Erzbischof von Neapel, weitergereicht. Im stern spricht er nun in einem ausführlichen Interview über seine Beweggründe.

Priester vermittelten sich Callboys untereinander

Mangiacapra, der selbst vor zehn Jahren aus der Kirche ausgetreten ist, sei nach und nach erst bewusst geworden, dass seine geistlichen Kunden eine Art Netzwerk gebildet hätten, in dem sie sich untereinander Callboys vermittelt hätten, berichtet er. „Es sind nicht einzelne verirrte Seelen, die ihre sexuelle Not befriedigen, sondern es hat System.“ Zum Outing der etwa 40 – 50 betroffenen Priester entschloss er sich, nachdem er permanent mit der Doppelmoral seiner Klienten konfrontiert gewesen sei.

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2 Comments

  1. Wieder mal so ein typischer Fall von Wasser predigen und Wein trinken… Und wieder einmal liegt mir der sehr unschöne Ausdruck „Kuttenbr***er“ für das scheinheilige und verlogene Gesindel im Vatikan auf der Zunge…

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