„Schrittmacher“ verbessert Gedächtnis


Bild: BB
Elektronische Gedächtnishilfe: US-Forscher haben eine Technologie entwickelt, die beim Erinnern hilft. Das System identifiziert dafür zuerst die Hirnströme, die beim korrekten Erinnern auftreten. Diese Signale spielt es dann mittels Elektroden ins Gehirn ihres Trägers zurück. Im Experiment verbesserte diese elektronische „Prothese“ das Gedächtnis der Probanden um bis zu 37 Prozent, wie die Forscher berichten. Sie hoffen, dass dies eines Tages Demenz-Patienten helfen könnte.

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Unser Gehirn ist heute trotz aller Komplexität keine „Black Box“ mehr: Über Schnittstellen zwischen Gehirn und Computer spionieren Forscher die Funktionsweise des Denkorgans aus und können sogar schon Gedanken in Form von Sprache, Bildern und Videos oder Träume auslesen. Die Tiefe Hirnstimulation greift mittels Elektroden sogar aktiv in das Gehirn ein und lindert beispielsweise Symptome bei Depression, Parkinson, Schlaganfällen oder sogar Alzheimer.

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