Muslimische Beschneidungsfeiern bleiben an Karfreitag verboten


Die Justizia © dierk schaefer auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
In Nordrhein-Westfalen bleiben muslimische Beschneidungsfeiern an Karfreitagen verboten. Des entschied das Oberverwaltungsgericht Münster. Begründung: Auch wenn es sich bei den Feiern um geschlossene Veranstaltungen handele, wirkten sie beachtlich in den öffentlichen Raum hinein.

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In Köln bleiben muslimische Beschneidungsfeiern an Karfreitag verboten. Der Betreiber eines Veranstaltungssaals, der gegen ein Verbot der Stadt Köln und ein entsprechendes Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts vorgehen wollte, scheiterte auch in der nächsten Instanz. Der Antrag des Klägers auf Zulassung der Berufung habe keinen Erfolg gehabt, bestätigte das Oberverwaltungsgericht Münster am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst. (AZ: 4 A 218/16)

Damit sei das Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts rechtskräftig. Über die Gerichtsetscheidung hatte zunächst der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet. Der vierte Senat des Oberverwaltungsgerichts verwies in seiner Ablehnungsbegründung auf die Argumentation der Verwaltungsrichter.

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