Papst spricht Mafiosi Zugehörigkeit zum Christentum ab


Bild: hiphop ’n’more
Kurz vor dem christlichen Osterfest hat Papst Franziskus die Zugehörigkeit zur Mafia als unvereinbar mit dem Christentum bezeichnet.

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In seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom warnte er am Mittwoch vor “angeblichen Christen”, die korrupt seien, aber vorgäben, ehrenwerte Menschen zu sein. Die sogenannten christlichen Mafiosi etwa hätten nichts Christliches an sich, sagte er in seiner bislang schärften Kritik an Korruption und organisiertem Verbrechen in seinem vierjährigen Pontifikat. “Die nennen sich Christen, aber sie tragen den Tod im Herzen und bringen anderen den Tod”, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Mit seiner Ansprache spielte Franziskus darauf an, dass vor allem in Süditalien bekannte Mafiagruppen demonstrativ Religiosität zur Schau stellen.

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