Sicherheitslücken: Medizinische Geräte können gehackt werden


(Bild: Pixabay / CC0)
Medizinische Geräte wie Herzschrittmacher oder Insulinpumpen können gehackt werden – auch wenn die Gefahr gering ist. Anfälliger ist eher die IT in Krankenhäusern, die ein Einfallstor für Hacker zu medizinischen Überwachungsgeräten sein kann.

Andrea Barthélémy | heise online

Ein Herzschrittmacher, der einen zu starken Stromstoß verabreicht. Eine Insulinpumpe, die plötzlich zu viel Insulin pumpt. Für Menschen, die mit einem medizinischen Hilfsmittel leben, ist die Vorstellung, dass das Gerät gehackt und manipuliert werden könnte, ein Horror. Wie angreifbar ist Medizintechnik? Und wie groß ist die Gefahr für Betroffene?

Mit Blick auf Implantate wie Herzschrittmacher und Defibrillatoren sei das Risiko derzeit für den einzelnen Patienten nicht übermäßig groß, befanden kürzlich US-Kardiologen. Zwar bestehe die Möglichkeit. Aber: „Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hacker ein implantierbares elektronisches Herz-Kreislauf-Gerät erfolgreich beeinflusst oder einen spezifischen Patienten angreifen kann, ist sehr gering“, sagt die Medizinerin Dhanunjaya Lakkireddy vom Klinikum der University of Kansas.

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