Stormy Daniels will Aussage Trumps vor Gericht erzwingen


Stormy Daniels will gegen Donald Trump vor Gericht ziehen. Foto: afp
Der Anwalt des Pornostars will mögliche Rolle Trumps bei Stillhaltevereinbarung und Herkunft des an seine Mandatin gezahlten Schweigegeldes aufklären lassen und beantragt eine zweistündige Befragung des Präsidenten.

Frankfurter Rundschau

Die US-Pornodarstellerin Stormy Daniels will eine Aussage von Präsident Donald Trump vor Gericht erzwingen. Ihr Anwalt reichte am Dienstagabend (Ortszeit) einen entsprechenden Antrag bei einem Gericht in Los Angeles ein. Trump und sein persönlicher Anwalt Michael Cohen sollen demnach zu der Schweigevereinbarung hinsichtlich Daniels‘ angeblicher Affäre mit Trump befragt werden.

Die Befragung von Trump und Cohen soll dem Antrag zufolge jeweils bis zu zwei Stunden dauern. Dies stelle „keine unzumutbare Belastung“ für den Präsidenten dar, da seine Aussage nur eine „bescheidene“ zeitliche Länge haben solle, argumentiert der Anwalt des Pornostars, Michael Avenatti.

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