„Das Kreuz ist das Markenzeichen unserer Kultur“


Das Kreuz mit den Religionen
Der Karfreitag steht ganz im Zeichen des Kreuzes. Und das gilt auch für den deutschen Kulturraum, sagt Erzbischof Ludwig Schick. Christen hätten daher eine Aufgabe gegenüber Nichtchristen zu erfüllen.

katholisch.de

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat das Kreuz als „Markenzeichen unserer Kultur und Zivilisation“ bezeichnet. Deshalb müsse es auch im öffentlichen Leben erhalten bleiben, sagte Schick am Karfreitag bei der traditionellen Karfreitagsprozession im oberfränkischen Neunkirchen am Brand. Das Kreuz sei kein Zeichen des Todes, sondern des Protests gegen alles Töten durch Krieg, Terror und Verbrechen, aber auch gegen Abtreibung und sogenannte Euthanasie, durch die alte und kranke Menschen getötet würden.

Schick: Christen müssen Kreuz erklären

Bei der traditionellen Karfreitagsprozession von Neunkirchen, bei der lebensgroße Holzfiguren durch den Ort getragen werden, rief Schick weiter dazu auf, den christlichen Glauben offen zu vertreten. So müsse das Kreuz auch Nichtchristen verständlich gemacht werden, „damit sie unsere Kultur verstehen, die ohne das Kreuz nicht zu verstehen ist, damit sie Ja sagen zu dieser Lebensweise, die vom Sinngehalt des Kreuzes geprägt ist“. Denn es stehe auch für Gleichheit und Einheit, für die Achtung der Menschenwürde und der Menschenrechte, für Schutz und Hilfsbereitschaft.

weiterlesen