Dawkins: «Rückgang von Christentum ist nicht zu feiern»


Richard Dawkins, Screengrab
Reporte zeichneten kürzlich das Bild eines rückläufigen Christentums in Europa. Doch der – das Bild sei erlaubt – Atheisten-Papst Richard Dawkins lädt nicht zur Champagner-Sause. Im Gegenteil. Ausgerechnet dem Apostel unter den Atheisten treibt der angebliche Rückgang der Christenheit die Sorgenfalten auf die Stirn.

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Er gehört zu den wichtigsten Stimmen des Atheismus: Richard Dawkins. Als kürzlich durch den Blätterwald rauschte, dass das Christentum in Europa «am Sterben» sei, griff Dawkins nicht zu einem eigens dafür kaltgestellten Edel-Champagner aus dem Jahre 33 (dem Auferstehungsjahr Christi), um sich mit einem Seufzer «endlich» zurückzulehnen und «Halleluja» auf atheistisch zu sagen.

Dawkins warnt vielmehr davor, ein allfälliges Entschwinden des Christentums zu feiern. Denn es handle sich dabei um einen «relativ harmlosen Glauben», verglichen mit anderen.

Dawkins zitiert Katholik

«Bevor wir uns am Todeskampf der relativ harmlosen christlichen Religion erfreuen, sollten wir den Reim von Hilaire Belloc nicht vergessen: ‚Always keep a-hold of nurse For fear of finding something worse.’» Oder übersetzt: «Halte immer eine Krankenschwester bereit, aus Angst, etwas Schlimmeres könnte sonst eintreten.» So zitiert Dawkins den katholischen Dichter vor seinen 2,74 Millionen Twitter-Nachfolgern.

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