Gerd Müller: Fair-Trade-Kaffee soll steuerfrei werden


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Hilfswerke fordern es schon länger: keine Kaffeesteuer auf fair gehandelten Kaffee. Nun spricht sich auch Entwicklungsminister Gerd Müller dafür aus. Er fordert nachhaltigeren Konsum – und kritisiert einen Hollywood-Star.

katholisch.de

Fair gehandelter Kaffee sollte aus Sicht von Entwicklungsminister Gerd Müller vorübergehend von der Kaffeesteuer befreit werden. „Die Kaffeesteuer sollte für fairen Kaffee ausgesetzt werden. Das wäre ein deutlicher Preisanreiz, den der Finanzminister setzen kann“, sagte der CSU-Politiker der „Bild am Sonntag“. Ziel müsse sein, dass nur noch fairer Kaffee aus zertifiziertem Anbau gekauft wird. „Hunderttausende Kinder arbeiten für den Kaffee, den wir trinken. Der Anteil von fair gehandeltem Kaffee, der ohne Kinderarbeit und Raubbau an der Natur produziert wird, liegt erst bei 15 Prozent“, beklagte er.

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Der Fiskus nimmt dem Bericht zufolge im Jahr rund eine Milliarde Euro an Kaffeesteuer ein. Sie beträgt 2,19 Euro pro Kilogramm.

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