Zedern für den Pharao


foto: ch. schwall © orea, aub Eine Straße führt durch den Siedlungshügel, dadurch ist die Befestigungsmauer im Querschnitt aufgeschlossen.
Im Norden des Libanon haben österreichische Archäologen eine Festung aus der Bronzezeit entdeckt

Michael Vosatka | derStandard.at

Den Phöniziern galt sie als Königin der Pflanzen, und den heutigen Bewohnern des Libanon ist sie ein Symbol für Frieden und die Einheit des Landes und ziert die Flagge des Levante-Staates: Cedrus libani, die Libanon-Zeder.

Schon vor Jahrtausenden war ihr Holz ein begehrter Rohstoff, der über weite Strecken transportiert wurde. Durch die exzessive Verwendung als Baumaterial und für den Schiffsbau sind die einstigen Verbreitungsgebiete auf kleine Restbestände geschrumpft.

Ein neues Projekt des Instituts für Orientalische und Europäische Archäologie (OREA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) widmet sich nun der Erforschung eines Zedern-Handelsplatzes in der Region um die Stadt Chekka im Norden des Libanon. Das vierjährige Projekt „Zwischen Meer und Land: Die Chekka-Region“ wurde erfolgreich beim Wissenschaftsfonds FWF eingereicht, als Kooperationspartner wurde der deutsche Archäologe Hermann Genz von der American University of Beirut gewonnen.

weiterlesen