Einsamkeit erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall


foto: apa/dpa/arno burgi Wer einsam ist, dem geht es körperlich und psychisch weniger gut als Menschen, die sich sozial eingebettet fühlen, lautet das Resümee einer finnischen Studie.
Einer Studie zufolge leben sozial isolierte Menschen ungesünder. Aber auch die Einsamkeit per se kann ein Gesundheitsrisiko sein

derStandard.at

Einsame Menschen erleiden häufiger Herzinfarkte und Schlaganfälle als Personen, die sich sozial eingebettet fühlen. Diesen Schluss legen mehrere wissenschaftliche Untersuchungen nahe. Eine aktuell im Online-Journal „Heart“ publizierte Studie der Universität Helsinki untermauert die Hypothese erneut. Neu ist, dass auch die möglichen Gründe dafür genannt werden. Sie liegen großteils nicht in der Einsamkeit an sich, sondern in den ungesunden Lebensumständen einsamer Menschen. Was die Wissenschafter noch betonen: Soziale Isolation kann darüber hinaus auch als eigenständiger Risikofaktor betrachtet werden.

Für die größte Untersuchung dieser Art wurde die britische Biobank-Studie aus den Jahren 2007 und 2010 herangezogen. Dabei wurden Daten von 480.000 Personen im Alter zwischen 40 und 69 Jahren ausgewertet. Die Probanden gaben Auskunft über ihre ethnische Zugehörigkeit, die formale Bildung, das Haushaltseinkommen, den Lebensstil und ihre psychische Verfassung.

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