Woelki macht einen großen Schritt zurück


Der Kölner Kardinal Rainer Maria WoelkiFoto: dpa/Federico Gambari
Der Kölner Kardinal Woelki revoltiert gegen das Abendmahl für Protestanten. Dass er Rom um Hilfe bittet, ist ein doppelter Affront. Ein Kommentar.

Von Friedhard Teuffel | DER TAGESSPIEGEL

Die katholischen Bischöfe gehen gerade nicht besonders brüderlich miteinander um. Der Kölner Kardinal Woelki hat mit sechs anderen Bischöfen Rom um Hilfe gebeten, um einen Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz aushebeln zu lassen.

Die Bischöfe hatten sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass in konfessionsverschiedenen Ehen auch der protestantische Partner das Abendmahl empfangen dürfe. Woelkis Vorgehen ist in doppelter Hinsicht ein Affront.

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