„Mit dem Kopftuch markieren Islamisten ihr Territorium“


Bild: mena-watch.com

„Das Kalifat ist keine Erfindung des IS, sondern in der Weltanschauung der Islamisten fest verankert. Deshalb lässt sich auch nicht behaupten, dass der Islam nicht Teil des Problems ist.

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Denn die Islamisten beziehen sich auf seine Schriften, um ihre Ideologie und letztlich auch Gewalt zu legitimieren. Diese Form des Islamismus müssen wir ins Visier nehmen. (…) In Ägypten, Tunesien, der Türkei oder in Malaysia verbuchen [die Islamisten] bis zu fünfzig Prozent der Wählerstimmen. Ihr eigentlicher Erfolg liegt jedoch darin, ihre Ideen mehrheitsfähig zu machen. So haben sich etwa ihre Vorstellungen von Jihad, Scharia oder der Opferhaltung gegenüber dem Westen längst auch in Europa etabliert. Bei meinen Recherchen in England und Belgien habe ich gesehen, wie dafür gesorgt wird, dass Schüler in islamischen Gemeinschaften nur noch Schriften islamistischer Ideologen zu lesen bekommen. Dadurch werden sie systematisch von der Mehrheitsgesellschaft abgespalten. Dies ist der Grund, weshalb die junge Generation heute oftmals fundamentalistischer ist als ihre Eltern. (…)

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