Antimaterie: Wo steckt der Unterschied?


Wasserstoff und Anti-Wasserstoff scheinen auch in Bezug auf ihren spektralen „Fingerabdruck“ gleich zu sein. © Podbregar
Antimaterie bleibt rätselhaft: Physikern am CERN ist es gelungen, das Spektrum des Antiwasserstoff-Atoms so genau wie nie zuvor zu messen – bis auf wenige Billionstel genau. Doch auch in diesem Merkmal scheint sich Antimaterie nicht von Materie zu unterscheiden. Das Spektrum des Antiwasserstoffs entspricht exakt dem des Wasserstoffs, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten. Die Fahndung nach einer Symmetrieverletzung von Antimaterie und Materie geht damit weiter.

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Es ist wie verhext: Unser Universum wäre nicht so, wie es ist, wenn es keine Unterschiede zwischen Antimaterie und Materie gegeben hätte. Doch egal wo Forscher nach solchen subtilen Differenzen fahnden – sie finden einfach keine Hinweise auf eine Symmetrieverletzung. Sowohl das Magnetverhalten, als auch das Masse-Ladungs-Verhältnis und die starke Kernkraft beider Teilchenformen scheinen exakt übereinzustimmen.

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